Verfolgte Christen heute – Was geht uns das in Wuppertal an?

Ursachen -Verantwortung -Auswirkungen

Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht. Die Wahrung von Religionsfreiheit ist Menschenrecht und ein Gradmesser von Demokratie. Vielen Christen und Christinnen wird dieses Grundrecht verwehrt. Die Gründe dafür sind vielschichtig und müssen differenziert betrachtet werden. Denn die Diskriminierung, Bedrängung und Verfolgung von Christen und Christinnen ist nicht allein auf religiöse Gründe zurückzuführen. Vielmehr müssen politische, ethnische, wirtschaftliche und soziale Ursachen in den Blick genommen werden, um die Entstehung von Gewalt gegen Christen und Christinnen beschreiben und stoppen zu können.

Die Fluchtbewegungen 2015 nach Europa haben die Menschen vor Ort und in den Gemeinden sensibilisiert. Denn unter Verletzungen der Religionsfreiheit weltweit leiden Angehörige aller Religionen. „Der Schutz verfolgter Christen gelingt am ehesten“, so missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer, „mit Hilfe eines gut informierten Engagements für das Menschenrecht auf Religionsfreiheit, das alle Menschen ungeachtet ihrer Herkunft und Religionszugehörigkeit umfasst.“

Im Rahmen des Fachtages wird in der Basilika St. Laurentius vom 9. März bis zum 23. März 2019 die Ausstellung „Bedrängte Christen“ gezeigt. Die von missio konzipierte Ausstellung nimmt die Verfolgung von Christen und Christinnen weltweit in den Blick, ordnet diese in den jeweiligen historischen und aktuellen Entstehungskontext ein. Doch was geht uns das in Wuppertal an? Der Fachtag und die Ausstellung stellt die Verfolgung der Christen und Christinnen weltweit in den Mittelpunkt, lädt ein zu einer differenzierten Wahrnehmung und Bewertung und fragt, welche Rolle und Verantwortung Christen und Christinnen vor Ort einnehmen müssen.

Der Fachtag beginnt um 11 Uhr mit einem Ökumenischen Gottesdienst in der Basilika St. Laurentius.

Impulsreferat von Matthias Kopp (Leiter der Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz)

Imbiss – Workshops zu der Situation der Christinnen und Christen in Indonesien, Iran, Irak, Syrien, Ägypten, Afrika, und Indien – Plenum – Gespräche in Kleingruppen – Abschluss

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und Gemeinden (ACKG).

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